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Citatio: Susanne Görke (Hrsg.), hethiter.net/: CTH 772.2 (TRde 2026-02-12)


CTH 772.2

Festritual mit Nennung der Leute aus Ištanuwa und des Königspaares

translatio



Section 1ID=1: Fragmentarische Auflistung einer Opferlieferung mit Wein, Mehl, Hülsenfrüchten, Zwiebeln, Ölen und Gewändern; fragmentarische Bedingung, falls man König und Königin behandelt

1ID=1 --

[…] …[…]

2ID=2 --

[…]… …[…]…[… K]AŠ.GEŠTIN-Getränk und zwei Kannen Wein … [… … x+]3 PA-Maße feuchtes Emmermehl, drei PA-Maße Emmermehl, […]… ein PA-Maß Kichererbsen, ein PA-Maß Linsen, drei [… … Sch]ekel, […] eines Schekels, […]

3ID=3 --

[Ein?] BÁN-Maß Zwiebe[l]n, ein halbes sutu-Maß Lauch, ein halbes su[tu-Maß …], ein wakšur-Maß […], ein wakšur-Maß Talg, ein wakšur-Maß H[onig?, … Klum]pen? S[alz?.]

4ID=4 --

Des Gottes Gewän[d]er, ein hurritisches Hemd, […] ein Hemd, […] BAR.TE-Gewänder, ein Gürtel, eine Stol[a, …], sechs k[i]šri-Gewänder, darunter drei […], ein schw[arzes?] tamri-Gewand, […]

5ID=5 --

Eine Mine Kupfer, neun kupferne Pf[löcke?, …] … Bronze […]

Textlücke

Section 2ID=8: Opferszene, bei der die Königin unter anderem für die Gottheiten Kinaliya und Gurnuwala opfert; Erwähnung der Leute aus Ištanuwa sowie einer luwischen Rezitation

6ID=6 --

[…]…[…], G[ewa]nd [.

7ID=7 --

Und wi[e …],

8ID=8 --

[…] es/sie ferner […]

9ID=9 --

[…] die Königin vier Schafe […] für Kinaliya, für G[urnuwala …].

10ID=10 --

Leber (und) Herz [kocht man auf] of[fener Flamme.]

11ID=11 --

Sobald … Fleisch… […] die Leute aus I[štanuwa … …]-en,

12ID=12 --

[…] ferner […]

13ID=13 --

„… loderten sie.

14ID=14 --

…[…].“

15ID=15 --

[U]nd …[…] sind bereits gekocht.

Section 3ID=9: Kultmahl vor der Gottheit, anschließend Trinkriten für den Wettergott von Ištanuwa, Kinaliya, Gurnuwala, Šawitra, Maliya, Inar und Šaḫiriya

16ID=16 --

Und […] set[zen sich] zum Es[sen] genau vor die Gottheit.

17ID=17 --

Dan[n] trinken [Köni]g (und) Königin im Sitzen dem Wettergott von Ištanuwa, Kin[aliya], Gur[nuw]ala, Šawitra, Maliya, der hurritischen Inar und Šaḫiriya dreimal zu.

18ID=18 --

Es ist fertig.

Section 4ID=10: Das Königspaar verlässt das Zelt in Richtung Stadt, wobei die Leute aus Ištanuwa auf Luwisch singen

19ID=19 --

König (und) Königin kom[m]en aus dem Zelt

20ID=20 --

und fahren in die Stadt.

21ID=21 --

Die Leute aus Ištanuwa aber stehen vor dem Zelt der Gottheit

22ID=22 --

und singen dem Königspaar von weitem folgendermaßen hinterher:

23ID=23 --

„Der duššaniyalla-Mann soll mir Handlung(sfähigkeit) geben!

24ID=24 --

Dito!“1

Section 5ID=11: Kultmahl vor der Gottheit

25ID=25 --

Dann gehen sie in das Zelt hinein.

26ID=26 --

Vor der Gott[heit es]sen sie,

27ID=27 --

trin[k]en sie

28ID=28 --

(und) sin[gen] Lieder.

29ID=29 --

Sie versorgen die Gottheit.

Section 6ID=12: Beginn des vierten Tages, an dem die Leute aus Ištanuwa aufräumen

30ID=30 --

[Sobald] es am vierten Tag hell wird,

31ID=31 --

verbrennen die Leute aus Ištanuwa […], einen šalla- [Zieg]enbock, einen Schafbo[ck, ein wei]bliches Schaf, eine Ziege, Schweine [au]f? den reinen He[rden?.]

32ID=32 --

[…] und [einen Brotla]ib? lassen sie […].

33ID=33 --

[…]…[…]

34ID=34 --

[ Ze]lte [brechen sie ab]

35ID=35 --

[und v]erbrennen [sie.]

36ID=36 --

[…] … […] …

Textlücke

Fragmentarisch erhaltener KolophonID=Kol2A

1ID=Kol2A1 --

[…]… König [… Prin]zen? […] … […] … […]

Siehe dazu E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian duwanta “in a distance, away (?)” in eDiAna.
Editio ultima: Traductionis 2026-02-12

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